Wärmepumpe und Photovoltaik: die Reihenfolge der Förderung
Wärme wird bezuschusst, Strom vom Dach nicht, dafür anders begünstigt. Wer die beiden Wege verwechselt oder zu früh unterschreibt, verliert den Anspruch.
Vor jeder Anlage stehen dieselben Fragen: Was wird gefördert und in welcher Reihenfolge, funktioniert eine Wärmepumpe im vorhandenen Haus, was bringt ein Dach voller Module, und was ist nach einem Wasserschaden zuerst zu tun. Die Beiträge beantworten das so, dass die Antwort auch ohne Termin trägt: mit Rechenwegen, Reihenfolgen und den Stellen, an denen es in der Praxis schiefgeht.
Jeder Beitrag gehört zu einer Leistung, ist aber ohne sie lesbar: Er erklärt die Frage, die vor dem Angebot steht, nicht das Angebot.
Was bezuschusst wird, was stattdessen steuerlich läuft, und was eine Anlage auf dem Dach tatsächlich einbringt.
Wärme wird bezuschusst, Strom vom Dach nicht, dafür anders begünstigt. Wer die beiden Wege verwechselt oder zu früh unterschreibt, verliert den Anspruch.
Jahresertrag, Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad klingen ähnlich und beschreiben Verschiedenes. Wer sie verwechselt, plant an seinem Verbrauch vorbei.
Ein Speicher spart nicht Strom, sondern die Differenz zwischen Bezugspreis und Einspeisevergütung. Daraus folgt alles Weitere, auch wann er warten kann.
Eignung im Bestand, nötige Vorlauftemperatur und die Frage, ob vor der Wärmepumpe gedämmt werden muss.
Nicht das Baujahr entscheidet, sondern die Vorlauftemperatur am kalten Tag — mit dem vorhandenen Kessel in einer Heizperiode selbst zu ermitteln.
Die ersten Stunden, der Ablauf einer Trocknung und die Abgrenzung zwischen den beteiligten Versicherungen.
Abstellen, sichern, dokumentieren, melden: in dieser Reihenfolge. Was in den ersten Stunden versäumt wird, ist später weder trocken noch nachweisbar.
Drei Verträge, drei Zuständigkeiten, und eine Reihe von Ursachen, die keiner davon deckt. Ein Überblick darüber, was die Abrechnung tragen muss.
Wo eine Leitung nötig bleibt, was Funk im Betrieb kostet und warum die Ladeleistung selten das Fahrzeug begrenzt.
Die Ladeleistung begrenzt fast immer das Fahrzeug, nicht die Wandstation. Es zählen Fahralltag, Onboard-Lader und der Zustand des Zählerschranks.
Die Entscheidung fällt Gewerk für Gewerk, nicht zwischen zwei Lagern: Manches verlangt eine Leitung, vieles kommt ohne aus, einiges scheitert am Rückfall.
Was sich am eigenen Haus nicht allein klären lässt, klärt die Bestandsaufnahme: Messwerte statt Faustformeln.