Leistung

Smart Home

Licht, Beschattung, Heizung, Sicherheit und Energie arbeiten in einem System zusammen, verkabelt und ohne Cloud-Zwang.

Ein Smart Home auf Loxone-Basis verbindet Gewerke, die sonst nebeneinander herlaufen: Die Beschattung kennt den Sonnenstand, die Heizung das offene Fenster, die Beleuchtung die Anwesenheit. Gesteuert wird über Taster, App oder Automatik. Die Logik liegt dabei im Gebäude und nicht auf einem fremden Server. Die Anlage arbeitet also weiter, wenn die Internetverbindung ausfällt.

System
Loxone, verkabelt
Umsetzung
Neubau und Sanierung
Bedienung
Taster, App, Automatik
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Enthalten

  • Beleuchtung mit Szenen und Tageslichtbezug
  • Beschattung nach Sonnenstand und Innentemperatur
  • Einzelraumregelung für Heizung und Kühlung
  • Zutritt über Video-Gegensprechanlage und NFC
  • Anwesenheitssimulation und Gefahrenmeldung
  • Energiemanagement für Photovoltaik, Speicher und Wallbox
  • Anbindung vorhandener Technik über KNX, Modbus oder DALI
  • Netzwerk mit UniFi: Verkabelung, WLAN, Kameras und getrennte Netzbereiche

Gut zu wissen

  • Die Logik liegt im Gebäude, die Anlage funktioniert auch ohne Internetverbindung.
  • Im Neubau ist die Verkabelung Teil der Elektroplanung und verursacht wenig Mehraufwand.
  • In der Sanierung lassen sich einzelne Bereiche nachrüsten, oft über vorhandene Leerrohre.
  • Der Ausbau ist stufenweise möglich: Licht und Beschattung zuerst, Audio oder Zutritt später.
Aufbau

Eine Logik statt neun Apps

Jeder Bereich hängt an derselben Steuerung: Messwerte und Tastendrücke laufen hinein, Schaltbefehle hinaus. Deshalb kennt die Beschattung den Sonnenstand, die Heizung das offene Fenster und die Wallbox den Überschuss vom Dach, ohne dass jemand neun Systeme aufeinander abstimmt.

BedienungTaster, App, Automatik
SteuerungMiniserver im Verteiler

Bereiche

  • BeleuchtungSzenen, Tageslicht
  • BeschattungSonne, Hitzeschutz
  • HeizungRegelung je Raum
  • LüftungFeuchte, Luftqualität
  • ZutrittGegensprechen, NFC
  • SicherheitAlarm, Rauch, Wasser
  • EnergiePV, Speicher, Wallbox
  • AudioMusik, Durchsagen
InstallationLeitungen im Gebäude

Schematische Darstellung. Welche Bereiche zum Einsatz kommen, entscheidet sich am Gebäude und an der gewählten Ausbaustufe.

Die Mitte
Die Steuerung sitzt im Verteiler und trägt die gesamte Logik. Fällt die Internetverbindung aus, entfällt der Zugriff von unterwegs, die Automatik im Haus läuft weiter.
Die Speichen
Jede Verbindung läuft in beide Richtungen: Sensorwerte und Tastendrücke hinein, Schaltbefehle hinaus. Ein Fensterkontakt ist deshalb gleichzeitig für Heizung, Alarm und Beschattung nutzbar.
Die Ebenen
Über der Steuerung liegt die Bedienung, unter ihr die Bereiche und darunter die Installation im Gebäude. Jeder Bereich funktioniert für sich und lässt sich einzeln nachrüsten. Der Nutzen entsteht erst aus dem Zusammenspiel.
Im Alltag

Was die Automatik übernimmt

Sechs Situationen, in denen sich das Zusammenspiel bemerkbar macht. Jede davon ist eine Regel aus wenigen Bedingungen, und jede lässt sich abschalten, wenn sie nicht gefällt.

Morgens

Die Beschattung öffnet nach Sonnenstand statt nach Uhrzeit, das Bad ist zur gewohnten Zeit warm, und das Licht bleibt gedimmt, solange es draußen dunkel ist.

Beim Verlassen des Hauses

Ein Tastendruck an der Tür schaltet Licht und Verbraucher ab, senkt die Raumtemperatur und aktiviert die Meldeanlage, ohne Rundgang durch die Räume.

Sommerhitze

Die Beschattung fährt vor der Hitze und nicht danach: Sonnenstand, Außentemperatur und Raumtemperatur entscheiden gemeinsam, welche Seite des Hauses verschattet wird.

Längere Abwesenheit

Anwesenheitssimulation aus dem tatsächlichen Nutzungsmuster, abgesenkte Heizung, Frostschutz für Bad und Keller, und eine Meldung aufs Telefon, wenn etwas ausfällt.

Wasser und Rauch

Melder in Keller, Bad und Hauswirtschaftsraum lösen Warnung und Beleuchtung aus. Ist ein motorisches Absperrventil gesetzt, schließt es die Leitung mit.

Sonnenüberschuss

Strom vom eigenen Dach geht zuerst in Warmwasser, Speicher oder Auto, bevor er ins Netz fließt. Die Reihenfolge legt die Planung fest, nicht der Zufall.

Technik

Verkabelt, per Funk oder gemischt

Die Frage entscheidet sich am Gebäude und nicht am Geschmack: Wo eine Leitung liegt oder ohne großen Eingriff hinkommt, ist der Bus die dauerhaftere Lösung. Wo keine hinkommt, schließt Funk die Lücke.

Verkabelt

Bussystem im Neubau, in der Kernsanierung oder über vorhandene Leerrohre

Aufwand am Bau
Leitungen und ein größerer Verteiler; im Rohbau bleibt der Mehraufwand klein.
Betriebssicherheit
Keine Funkstrecke, keine Störung durch Nachbarnetze oder dicke Wände.
Versorgung der Bedienstellen
Taster und Sensoren hängen an der Busleitung und brauchen keine Batterie.
Reaktion
Unmittelbar, auch wenn viele Befehle gleichzeitig anfallen.
Aufwand im Betrieb
Gering: kein Batteriewechsel, kein erneutes Anlernen.
Erweiterung
Über freie Klemmen und zusätzliche Baugruppen im Verteiler.

Funk

Nachrüstung einzelner Funktionen im bewohnten Bestand

Aufwand am Bau
Kein Stemmen, keine Putzarbeit. Montage in Stunden statt in Tagen.
Betriebssicherheit
Abhängig von Reichweite, Baustoffen und der Belegung des Frequenzbands.
Versorgung der Bedienstellen
Batterien in Tastern und Sensoren; der Wechsel gehört zum Betrieb.
Reaktion
Meist unmittelbar, unter Last und bei schwachem Empfang spürbar verzögert.
Aufwand im Betrieb
Batteriewechsel und gelegentliches Anlernen nach Funkabbruch.
Erweiterung
Gerät ergänzen und anlernen, solange die Funkstrecke trägt.

Gemischt

Bus als Rückgrat, Funk in den Randbereichen

Aufwand am Bau
Verkabelt dort, wo ohnehin geöffnet wird; Funk im übrigen Bestand.
Betriebssicherheit
Die tragenden Funktionen liegen auf der Leitung, die Ergänzungen im Funk.
Versorgung der Bedienstellen
Batterien nur in den nachgerüsteten Geräten.
Reaktion
Unmittelbar dort, wo es auf den Moment ankommt.
Aufwand im Betrieb
Auf die Funkgeräte begrenzt.
Erweiterung
Beides möglich, je nach Ort und Funktion.

Die Einordnung gilt für Bussysteme und Funklösungen im Allgemeinen. Einzelne Standards unterscheiden sich in Reichweite, Verschlüsselung und Batterielaufzeit. Welcher Weg im konkreten Gebäude trägt, zeigt der Ortstermin.

Netzwerk

Das Netz unter dem Smart Home

Steuerung, Kameras, Fernzugriff und Arbeitsplätze hängen am selben Netz — und es ist die Ebene, an der ein Haus im Alltag scheitert, lange bevor die Automatik etwas falsch macht. Gebaut wird es mit Komponenten von UniFi: Router, Switches, Access Points und Kameras in einer Oberfläche statt in vier Herstellerwelten mit vier Apps.

Verkabelung

Datendosen in den Räumen, Patchfeld und Switch im Verteiler. Was auf der Leitung läuft, belastet das Funkband nicht — und Access Points, Kameras und Türsprechstelle beziehen ihren Strom über dieselbe Leitung (PoE), ohne Steckdose am Montageort.

WLAN in der Fläche

Access Points an Decke oder Wand statt einer Kette aus Repeatern. Beim Gang durch das Gebäude wechselt das Gerät die Zelle, ohne die Verbindung zu verlieren. Wie viele Punkte nötig sind, entscheiden Grundriss und Baustoffe, nicht die Quadratmeterzahl.

Kameras

Aufzeichnung auf einem Rekorder im Gebäude, nicht bei einem Anbieter und ohne laufendes Abonnement. Bildausschnitt, Aufbewahrungsdauer und Blick auf öffentlichen Grund gehören dabei vor die Montage: Was aufgezeichnet werden darf, regelt die DSGVO.

Getrennte Netze

Gebäudetechnik, Kameras, Arbeitsplätze und Gäste laufen in eigenen Netzbereichen. Ein fremdes Gerät im Gastnetz erreicht damit weder die Steuerung noch die Aufzeichnung — im Neubau derselbe Aufwand wie ein einziges großes Netz, nachträglich ein Umbau.

Zugriff von außen

Der Weg von unterwegs läuft über eine verschlüsselte Verbindung, nicht über nach außen geöffnete Ports. Steuerung, Rekorder und Verwaltungsoberfläche sind aus dem Internet damit nicht unmittelbar erreichbar.

Eine Oberfläche

Geräte, Auslastung, Aufzeichnungen und Aktualisierungen stehen an einer Stelle. Das hält den Betrieb überschaubar und macht eine Störung nachvollziehbar, statt sie zwischen vier Apps zu suchen.

Eignung

Neubau, Sanierung, bewohnter Bestand

Ein verkabeltes System steht und fällt mit der Leitung. Diese Punkte entscheiden, wie weit der Ausbau reicht, ohne in die Substanz einzugreifen.

Spricht für den vollen Ausbau

  • Neubau oder Kernsanierung: Die Leitungswege sind offen und ohne Zusatzaufwand erreichbar.
  • Der Zählerschrank wird ohnehin neu gesetzt und kann Reihenplatz für die Aktoren mitbekommen.
  • Beschattung, Fensterkontakte und Stellantriebe lassen sich vor dem Innenausbau festlegen.
  • Photovoltaik, Wärmepumpe oder Wallbox stehen ebenfalls an und laufen später auf derselben Logik.

Bestand mit Reserven

  • Zwischen Verteiler und Schalterdosen liegen Leerrohre, die noch Platz haben.
  • Im Verteiler ist Raum für zusätzliche Reihen, oder ein Unterverteiler lässt sich ergänzen.
  • Ein Geschoss oder ein Bad steht ohnehin zur Sanierung an. Dort beginnt der Ausbau.
  • Der Heizkreisverteiler ist zugänglich: Einzelraumregelung ist dann ohne Eingriff in die Räume möglich.

Grenzen im bewohnten Bestand

  • Fertige Oberflächen in bewohnten Räumen: Jede neue Leitung bedeutet Stemmen, Putz und Malerarbeit.
  • Zählerschrank ohne Platzreserve. Dann steht dessen Erneuerung vor allem anderen.
  • Denkmalschutz oder Sichtbeton lassen Schlitze nicht zu.
  • Rollläden ohne Antrieb: Ohne Motor gibt es keine Beschattungsautomatik, unabhängig vom System.

Die Entscheidung fällt selten für das ganze Gebäude auf einmal. Häufig wird der Verteiler als Rückgrat vorbereitet, ein Bereich verkabelt umgesetzt und der Rest später ergänzt: verkabelt, wo geöffnet wird, per Funk, wo es dabei bleiben soll.

Loxone Silver Partner
Qualifikation

Loxone Silver Partner

Planung, Installation und Programmierung laufen im Partnerprogramm des Herstellers: geschult auf das System, mit Zugang zur Konfigurationssoftware und zum technischen Support. Ausgelegt, montiert und programmiert wird im eigenen Betrieb, ohne Weitergabe an einen fremden Systemintegrator.

loxone.com

Loxone ist eine Marke der Loxone Electronics GmbH. Smart Horizon ist ein eigenständiger Fachbetrieb.

Vorab geklärt

Häufige Fragen zum Smart Home

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Vor der Entscheidung für ein System

Welches Gewerk eine Leitung verlangt und welches ohne auskommt, ist die eine Frage. Die andere: was die Steuerung am Eigenverbrauch überhaupt bewegt.

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Ein Ortstermin klärt Leitungswege, Platz im Verteiler und den sinnvollen Ausbaugrad, vor der ersten Zahl im Angebot.

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